Stand with Ukraine

#StandWithUkraine

Ein Krieg in Europa? Für die meisten von uns unvorstellbar. Umso größer ist unsere Solidarität mit den Menschen in der Ukraine, die unter den miltitärischen Angriffen Russlands leiden. Wie können wir diesen Menschen helfen oder zumindest ihr Leid mindern? Zahlreiche Hilfsorganisationen bitten um Spenden und materielle Unterstützung für das vom Krieg gebeutelte Land.

Hilfsaktionen 

Wenn du dich momentan hilflos fühlst und dich fragst, ob und was du gerade tun kannst, um den Menschen in der Ukraine zu helfen: Verschiedene Organisationen haben Hilfs- und Spendenaktionen gestartet. Einige haben wir dir aufgelistet:

Caritas International 

Schon seit 2014 hilft Caritas den Menschen in der Ukraine. Für mobilisierte Sofortteams hat die Organisation bereits 150.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung gestellt, bittet aber um weitere Spenden. Das Geld geht an Caritas Ukraine, die die Hilfen vor Ort koordiniert. Damit erhalten die Menschen dann zum Beispiel einen Unterschlupf, können in Notunterkünften unterkommen und werden mit Lebensmitteln, Wasser und medizinischen Hilfen versorgt. Spenden kannst du hier, außerdem hält die Caritas dort auch mit einem Ticker auf dem Laufenden.

Rotes Kreuz 

Auch das Rote Kreuz hilft den vor Ort betroffenen Menschen. Mitarbeiter*innen bieten zum Beispiel Erste-Hilfe-Schulungen an, setzen aber auch mobile Gesundheitsteams ein. Aber auch mit Nahrungsmitteln und Hygiene-Artikeln hilft die Organisation und weitet ihre Aktivitäten mit einem größeren Hilfsangebot in der Ukraine, aber auch in Nachbarländern aus. Bereits 2.000 Mitglieder des Ukrainischen Roten Kreuzes wurden durch Notfallpläne alarmiert.

Action medeor 

Beim Medikamentenhilfswerk Action medeor sind bereits erste Hilferufe von ukrainischen Krankenhäusern eingegangen. Eine erste Hilfslieferung mit Verbandsmaterialien und medizinischer Ausrüstung in Höhe von 10.000 Euro hat das Hilfswerk schon zugesagt.  

Johanniter 

Die Johanniter prüfen gerade Maßnahmen für die akute Nothilfe vor Ort und sagen aber auch, sie stünden bei Bedarf bereit, um Geflüchtete in Deutschland aufzunehmen und zu versorgen.

Mission Lifeline 

Mission Lifeline plant, einen Konvoi an die slowakisch-ukrainische Grenze zu entsenden. Dort wollen sie Menschen unterstützen, die versuchen, aus dem Krisengebiet nach Deutschland zu fliehen. 

UNICEF 

UNICEF hilft vor allem den Kindern in der Ukraine, zum Beispiel mit Lernmaterial und Spielen. Mit sauberem Trinkwasser und Medikamenten versorgt die Organisation aber auch Familien. 

Malteser International 

Malteser steht in engem Kontakt mit den ukrainischen Kolleg*innen vor Ort. Das Nothilfeteam bereitet für die Betroffenen des Kriegs Hilfen vor und hat einen Hilfstransport mit Feldküchen, Küchen- und Unterkunftszelten, medizinischem Hilfsmaterial sowie Rollstühlen von Trier aus in die Ukraine gestartet.   

Ärzte ohne Grenzen 

In der Ukraine bieten Ärzte ohne Grenzen zum Beispiel ambulante Sprechstunden und psychologische Einzelgespräche an. Die Organisation setzt das Geld dann dort ein, wo es am nötigsten gebraucht wird.

#LeaveNoOneBehind

Das Projekt #LeaveNoOneBehind hat eine Website für die Ukraine, auch dort kannst du spenden und dich informieren. Außerdem kannst du dich ganz leicht über ein Formular registrieren und ehrenamtliche Hilfe in verschiedenen Bereichen anbieten (juristische Beratung, Unterstützung bei Behördengängen, Fahrdienste, Notunterkünfte, etc.). 

Auch andere Hilfsaktionen koordinieren im Moment private Unterkünfte

Wenn du Platz daheim hast und Menschen aufnehmen kannst, kannst du dich zum Beispiel auch bei der Initiative #Unterkunft, bei Host4Ukraine oder in Bayern bei Shelter in Bavaria registrieren. Zusätzlich haben viele Städte eigene Unterkunftsaktionen gestartet, die du via Google-Suche finden kannst. 

Sachspenden

Viele Städte sammeln Sachspenden wie Medikamente, Hygieneartikel, elektronische Artikel oder haltbare Lebensmittel. Die lokalen Hilfsaktionen haben in der Regel Listen, was konkret benötigt wird. Es ist sehr sinnvoll, vorher auf diese Listen zu schauen oder Rücksprache mit den Initiator*innen zu halten, um zu verhindern, dass die Helfer*innen unnötige Arbeit durch Spenden haben, die gar nicht gebraucht werden.

Seelsorge

Vor allem Ukrainer*innen und Menschen, die Freund*innen und Familie in der Ukraine haben, leiden gerade extrem. Die Initiative Krisenchat bietet kostenlose psychologische Beratung und Unterstützung und ist im Moment auf der Suche nach Psycholog*innen, die ukrainisch und/oder russisch sprechen. Auch die App Nino bietet auf Ukrainisch, Russisch, Englisch und Deutsch Online-Gespräche mit Psycholog*innen an, für die man sich hier registrieren kann

Auch wenn du nicht direkt betroffen bist, kann die Situation im Moment natürlich psychisch sehr belastend sein, in diesem Fall kann man das Chat-Angebot der Telefon-Seelsorge oder die kostenfreien Rufnummern in Anspruch nehmen:

  • 0800 / 111 0 111
  • 0800 / 111 0 222
  • 116 123
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