7 Fakten übers Fahrradfahren

Radfahren ist gut für die Gesundheit. Radfahren ist nicht nur beliebt, sondern auch sehr gut für die Gesundheit. Es stärkt das Herz-Kreislauf- sowie Immunsystem und baut Stress ab. Dabei ist es gelenkschonender als andere andere Ausdauersportarten. Bis zu 80 Prozent des eigenen Körpergewicht liegt beim Radfahren im Sattel, was zum Beispiel die Kniegelenke weniger belastet als beim Joggen. In 30 Minuten lassen sich bei einer Geschwindigkeit von durchschnittlich 15 Kilometer pro Stunde knapp 250 Kilokalorien verbrennen. Wer sich regelmäßig auf den Sattel schwingt, minimiert das Risiko für eine Erkrankung an den Herzkranzgefäßen, denkt die Fettleibigkeit und minimiert das Risiko im Erwachsenenalter an Diabetes zu erkranken. Sportexperten empfehlen, dass man möglichst mit niedrigen Gängen fährt, da dies die Gelenke noch mehr entlastet und eine stärkere Trittfrequenz einen noch höheren Trainingseffekt hat.

Die Einstellung macht es. Ein falsch eingestellter Fahrradsattel kann ernstzunehmende Folgen für deine Gesundheit haben. Bei einem zu tief eingestellten Sattel wird das Knie zu stark angewinkelt, was zu Schmerzen führen kann. Außerdem werden deine Beine schneller müde, da sie mehr arbeiten müssen als nötig.

Bei einem zu hoch eingestellten Sattel wird die Beinmuskulatur dagegen zu wenig beansprucht, wodurch sich der Druck auf das Gesäß erhöhen kann und die Oberschenkel schneller zu Krämpfen oder Zerrungen neigen. Zusätzlich kann es passieren, dass das Becken seitlich abkippt, das beansprucht die Bandscheiben im Bereich der Lendenwirbel stark.

Als Faustregel für die richtige Sattelhöhe gilt: Bei durchgestrecktem Bein sollte die Ferse das Pedal berühren. Der Sattel sollte zudem waagerecht ausgerichtet sein. Die Einstellungen von Lenker und Sattel sollten so abgestimmt sein, dass der Körper beim Fahren nicht rund ist, sondern seine natürliche S-Form beibehalten kann.

Fahrradfahren ist gut für das Klima. Wer im Alltag häufiger das Fahrrad nutzt, schützt auch den Planeten, da CO2 vermieden wird. Das Umweltbundesamt hat errechnet, dass man im Jahr rund 300 Kilogramm CO2-Emissionen einsparen kann, wenn man täglich zwanzig Kilometer mit dem Fahrrad statt mit dem Auto fährt. Wer genau wissen möchte, wieviel er mit dem Rad einspart, kann es auf der Homepage des ADFC ausrechnen: adfc-bw.de/radzurarbeit/einspar-rechner

Motorisiert unterwegs. Jedes Jahr bringen über 400 e-Bike Hersteller mittlerweile mehr als 10.000 neue e-Bike Modelle auf den deutschen Markt. Rund zwei Millionen gingen im Jahr 2021 über den Ladentisch, was ein Absatzrekord war – der Trend geht also Richtung Motor. 

Aber auch Cargo- bzw. Lasten e-Bike waren gefragter denn je. Und nicht nur der Ottonormalverbraucher profitiert von den überaus praktischen Lasten e-Bikes, auch Unternehmen wie die Deutsche Port oder Amazon haben sich die Vorteile der Pedelecs zu Nutze gemacht und wahre Nutzfahrzeuge aus ihnen kreiert. Wer übrigens Vorurteile bezüglich der verwendeten Akkus hat: nach circa 165 mit dem e-Bike statt mit dem Auto gefahrenen Kilometer sind die CO2-Emissionen, die bei der Herstellung des Akkus verursacht wurden, ausgeglichen.

81 Millionen Fahrräder gab es 2021 in Deutschland. Das sind knapp zwei Millionen mehr als noch ein Jahr zuvor. Im Vergleich waren es am 1. Januar 2022 knapp 48,5 Millionen PKWs zugelassen.

Unterwegs mit dem Rad. Auf den unterschiedlichsten Radwegen lässt sich Deutschland erfahren: gemütlich oder anspruchsvoll, kurz oder lang, in Nord oder Süd. Insgesamt kann man also auf knapp 40.000 Kilometer Deutschland entdecken. Die beliebtesten Radfernwege sind zum Beispiel der Elbe-, der Weser sowie der Main-Radweg. Die Fahrradfreundlichste Stadt der Welt ist übrigens Kopenhagen, die vor einigen Jahren umgestaltet wurde.

Alles eine Frage des Geldes. Deutschland will bis 2030 ein Fahrradland sein. Dafür soll die Finanzierung etwa in Infrastruktur und Forschung extrem ausgeweitet werden. Bund, Länder und Kommunen investieren diesbezüglich bis 2023 rund 11 Euro pro Person und Jahr in den Fahrradsektor. Danach sollen die Investitionen auf 30 Euro pro Person und Jahr ansteigen.

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